"Tee als Idee"(von
Markus Grill)
Häuptling
Eigener Herd, Heft 23 (2005), S. 52-61.
"Es gibt im Leben eines jeden Teetrinkers mehrere Stufen des
Erwachsenwerdens. Stufe eins: Man trennt sich vom Teebeutel und
entdeckt losen Tee. In dieser Phase zeigt ein Teejüngling noch
große Anfälligkeiten für aromatisierte Tees
wie Mango-Maracuja, Waldbeeren oder Kirschblüten. Stufe zwei:
Man wechselt auf Schwarztee, lernt von Assam über Darjeeling
bis Ceylon die verschiedenen Anbaugebiete kennen und brüht
gelegentlich auch mal grünen Tee. Stufe drei: Zucker
reduzieren. Erst nimmt man weniger Zucker, schließlich gar
keinen mehr und entdeckt, wie purer Tee plötzlich schmeckt.
Richtig erwachsen fühlt sich der Teetrinker aber erst, wenn er
ein Kilogramm Darjeeling First Flush bei der Teekampagne bestellt.
Für Perfektionisten: Der Tee heißt Darjeeling Finest
Tippy Golden Flowery Orange Pekoe One First Flush. Diese nach der
Winterpause gepflückten Blätter versetzen
ausgewachsene Teetrinker in ähnliche Begeisterung wie andere
Menschen Champagner. Und die Berliner 'Projektwerkstatt Teekampagne'
bietet das Kilo First Flush freundlicherweise für 20 Euro an.
Im normalen Teehandel zahlt man dafür leicht das dreifache.
... " (Auszug)
Und die Studenten
blühen aufDer Tagesspiegel,
16.04.2003
Beuys sagt: "Jeder ist ein Künstler!" Aristoteles sagt: "Jeder
ist Politiker!" Und Günter Faltin sagt: "Jeder ist
Unternehmer!"...
Tee
und WasserhyazinthenIn seinem Verbrauchermagazin vom 02.01.2003 hat der WDR die
Projektwerkstatt vorgestellt. ...
Der UnternehmermacherDie Welt,08.01.2002
Nach der Uni kommt die eigene Firma, sagt Professor Günter
Faltin. Er veranstaltet seit Jahren Entrepreneurship-Seminare an der
FU. Dabei geht es nicht nur ums Geld, sondern auch um die
gesellschaftliche Einstellung. ...
Ideenentwicklung:
Verstoßen Sie gegen KonventionenHandelsblatt Karriere und
Management,14./15.09.2001
Kapitalgeber halten sich derzeit merklich zurück. Der Start in
die Selbstständigkeit erscheint deshalb vielen schier
unmöglich. Ich behaupte: Es geht doch. ...
Edle Möbel aus
fernen LändernWiesbadener Kurier,10.02.2001München/Berlin (gms) - Einst waren es Globetrotter, die sie
von ihren Reisen in ferne Ländern als
Erinnerungsstücke in die heimische Wohngemeinschaft brachten:
bunt bedruckte Tücher aus Indien, reich verzierte
Metalltischchen aus Arabien oder urtümliche Skulpturen aus
Afrika. Vom Alternativ-Image hat sich Geflochtenes, Geschnitztes und
Gewebtes aus Afrika oder Asien mittlerweile verabschiedet. ...
Akademische KaderschmiedeFinancial Times
Deutschland,02.01.2001
Deutsche Hochschulen bieten zunehmend Studiengänge
für Entrepreneure an. Doch wie Innovative Ideen entstehen,
können auch die Professoren nicht lehren.
Ein Ruck geht durch die als träge gescholtenen deutschen
Universitäten. "Entrepreneurship" heißt ein neues
Studienfach. ...
Die Stadt ist ein idealer
Nährboden für IdeenBerliner Morgenpost,03.09.2000Berlin - Günter Faltin, Professor für
Wirtschaftspädagogik, lehrt Entrepreneurship, Unternehmertum,
an der Freien Univerität Berlin. 1985 gründete er mit
der Idee der Teekampagne das Unternehmen Projektwerkstatt. Faltin
fordert ein Umdenken in der deutschen Wirtschaft. ...
Erfolgreiche
Gründer sind Halbverrückte Der Tagesspiegel,30.07.2000
Herr Faltin, was ist Entrepreneurship?
Das ist im Grunde genommen die Entwicklung und Ausarbeitung guter
Ideen. Der Begriff will sich ganz bewusst absetzen vom alten
Unternehmertum.
...